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über Konfuzius über Konfuzius
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KONFUZIUS (551 bis 479 v. Chr.)

  "Was Du an Dir selbst nicht erfahren möchtest, tue anderen auch nicht an."

Die weltweit vertretenen Konfuzius-Institute (quasi das Gegenstück zu den deutschen Goethe-Instituten) zu denen auch die Münchner Confucius Class gehört, leiten ihren Namen von dem chinesischen Phlosophen Konfuzius (chinesisch: Kong Fuzi) ab.

Konfuzius wurde als Kong Qui in der Stadt Qufu geboren und später Kong Fuzi (Lehrmeister Kong) genannt. Jesuiten machten aus dem chinesischen Namen im 17. Jahrhundert dann das bei uns gebräuchliche Konfuzius.

Konfuzius hinterließ angeblich keine eigenen Schriften. Das, was von ihm überliefert ist, soll erst 300 Jahre nach einem Tod von seinen Schülern, nach alten Aufzeichnungen, aufgeschrieben worden sein.

Seit einiger Zeit erfreut sich Konfuzius auch in China wieder größerer Beliebtheit. So hat die chinesische Regisseurin Hu Mei gerade einen Film über das Leben des chinesischen Philosophen gedreht, der auch bei uns in die Kinos kommen soll. Die Hauptrolle spielt Chow Yun-Fat, weltweit bekannt durch seine Auftritte in den Filmen "Tiger & Dragaon" und "Fluch der Karibik 3".

Gerade bei uns erschienen ist das Buch der chinesischen Bestsellerautorin Yu Dan "Konfuzius im Herzen - Alte Weisheiten für die moderne Welt" (erschienen im Droemer Verlag, € 16,95). Das Buch hat sich allein in China mehr als vier Millionen mal verkauft und wurde mittlerweile in mehrere Sprachen übersetzt.

Wer sich näher mit der Philosophie und dem Werk von Konfuzius beschäftigen möchte, wird aber auch auf der Lun-yu-Webseite fündig.