Was ist Qigong?
Qigong-Übungen sind reine Gesundheitsübungen. Durch sanfte Bewegungen und geistige Konzentration soll die Lebensenergie Qi im Körper am Zirkulieren gehalten werden. Dies dient der Gesunderhaltung des Körpers, denn nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstehen Krankheiten dann, wenn es in den Meridianen, den Energieleitbahnen des Körpers, zu einem Stau der lebenswichtigen Qi-Energie kommt. Historischen Aufzeichnungen belegen, dass Qigong-Übungen bereits vor über 2500 in China praktiziert wurden, maßgeblich beeinflusst von der daoistischen Philosophie – der Mensch im Einklang mit der Natur – und der traditionellen chinesischen Medizin – alles ganzheitlich und nicht isoliert zu sehen.
Qigong kann in jedem Alter erlernt und geübt werden. Es fördert die Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisstärke, die Ausgeglichenheit und Belastbarkeit, die Wahrnehmungsfähigkeit und Selbstkontrolle. Es wird in China hochgeschätzt und ist wissenschaftlich anerkannt zum Abbau von Stress, zum Lösen von Anspannungen, zur Verbesserung der Blutzirkulation, zur Stärkung der inneren Organe, zur Förderung von Energie und Stärke und zur Vorbeugung bzw. Therapie von Krankheiten, nicht zu vergessen die innere Freude und Gelassenheit, die man durch das Üben erhält.
Text: Dr. Caroline Roblitschka
Der Qigong-Lehrgang wird von Herrn Jianguo Sun aus Shanghai geleitet. Er ist Prof. für Wushu (ECNU), Träger des 8. Duan, Leiter der WuYuan-Schule in München und Meister für chinesische Kampfkunst, Taijiquan und Qigong mit über 45 Jahren Lehrerfahrung.